1) Was ist Kollagen?
Kollagen, das vorherrschende Strukturprotein im menschlichen Körper, bildet mit 30 Prozent den größten Anteil der Gesamtproteine und ist somit unverzichtbar sowohl für unser äußeres Erscheinungsbild als auch für unsere innere Gesundheit.
Kollagen findet man nicht nur in der Haut, wo es der Haut Festigkeit und Elastizität gibt, sondern auch in den Gelenken. In den Gelenken hilft Kollagen, den Knorpel stark zu halten.
Der Knorpel ist wie ein Kissen, das die Enden der Knochen schützt, damit sie sich leicht bewegen können.
Kollagen sorgt dafür, dass unsere Gelenke gut arbeiten und nicht wehtun.
Es ist sehr wichtig für die Gesundheit der Gelenke, weil es hilft, den Knorpel zu erhalten und zu reparieren.
Dies ist besonders wichtig bei Krankheiten, die die Gelenke angreifen, wie Arthrose.
Wenn wir genug Kollagen haben, können unsere Gelenke sich besser bewegen und schmerzen weniger.
2) Was passiert durch die Kollagenreduktion?
Es gibt unterschiedliche Gründe dafür warum ein Kollagenmangel vorliegt, allen voran der altersbedingte Kollagenverlust.
Leider beginnt die Fähigkeit unseres Körpers, Kollagen zu produzieren, schon mit etwa 25 Jahren Jahr für Jahr zu sinken.
Bis zum 50. Lebensjahr kann die Produktion um bis zu 50 Prozent abnehmen.
Studien zeigen, dass Frauen im Laufe ihres Lebens sogar bis zu 75 Prozent ihrer Kollagenreserven verlieren können.
Dieser Rückgang wirkt sich nicht nur auf die Haut und das Bindegewebe aus, sondern auch auf unsere Gelenke.
Die Abnahme von Kollagen führt zu einer verringerten Beweglichkeit in den Gelenken, zu einem Abbau von Knorpel und sogar zu einer Schwächung der Knochen.
Das resultiert dann in immer stärker werdenden Gelenkschmerzen.
Zusätzlich dazu können folgende Zustände den Abbau der Gelenkknorpels drastisch beschleunigen:
- niedrigeren Östrogen-Spiegel nach der Menopause
- starke Nutzung der Gelenke durch Sport oder Sportverletzungen an Gelenken
- starke Nutzung durch jahrelange manuelle Arbeit als Handwerker
- jahrelange Büroarbeit und stundenlanges tägliches Sitzen
- Übergewicht, das Gelenke stärker beansprucht
Um den Mangel an körpereigenem Kollagen auszugleichen, können wir unsere Ernährung anpassen.
Das traditionelle Kochen von Knochen zu Brühe wurde schon seit Jahrhunderten als ein Geheimtipp für bessere Knochen- und Gelenkgesundheit angesehen.
Heutzutage bieten jedoch Kollagenpulver eine effektivere und angenehmere Möglichkeit, die Kollagenzufuhr zu erhöhen und so die Gesundheit der Gelenke zu unterstützen.
3) Die 3 Kollagen-Arthrose-Mythen
Mythos 1: Kollagen füllt nur deinen Kollagenspeicher auf.
Das ist so nicht korrekt. Forschungen zeigen, dass Kollagen eher eine signalgebende Rolle spielt, ähnlich wie ein Medikament.
Es führt nicht dazu, dass sich Kollagenmoleküle direkt an Gelenke binden.
Stattdessen regt zugeführtes Kollagen den Körper an, mehr eigenes Kollagen zu produzieren.
Dies trägt zur Verbesserung der Gelenkgesundheit bei.
Mythos 2: Kollagen wirkt sofort gegen Gelenkschmerzen und Arthrose.
Das ist auch nicht richtig. Die regelmäßige Einnahme von Kollagen über einen längeren Zeitraum ist entscheidend.
Wissenschaftliche Studien zeigen erste Verbesserungen oft nach 2-4 Wochen.
Diese Verbesserungen betreffen nicht nur die Haut, sondern auch die Gelenke, wobei signifikante Vorteile für die Gelenkgesundheit oft erst nach 4-8 Wochen feststellbar sind.
Wer sofortige Ergebnisse erwartet und nicht bereit ist, Kollagen kontinuierlich zu nehmen, könnte von den Effekten enttäuscht sein.
Egal welches Kollagenpulver du ausprobieren willst, es ist also wichtig, dass du Vorrat für mindestens 3-6 Monate holst, damit du einen spürbaren und anhaltenden Effekt erzielst.
Mythos 3: Alle Kollagenarten wirken gleich gut gegen Arthrose.
Das stimmt ebenfalls nicht. Um Nebenwirkungen zu vermeiden und die beste Wirkung zu erzielen, ist die Wahl von reinem Kollagen und die Beachtung der Produktqualität essenziell.
Der wichtigste Kollagentyp ist hier Typ 2. Er hat die meisten wissenschaftlichen Studien, um die Knorpelgesundheit zu verbessern.
Es gibt Unterschiede in der Molekülgröße des Kollagens, von normalen Kollagenmolekülen über Peptide bis zu spezifischen Fragmenten wie PEPTAN®.
Diese Unterschiede sind ausschlaggebend für die Absorption und Wirkung des Kollagens, insbesondere im Hinblick auf die Gelenkgesundheit. Die Wissenschaft liefert hierzu wichtige Erkenntnisse.
4) Welche Wirkung ist wissenschaftlich bewiesen?
Studien beweisen schon lange die Wirksamkeit von Kollagen bei Gelenkschmerzen
Es gibt mittlerweile sehr viele placebokontrollierte Studien, die den schmerzreduzierenden Effekt von Kollagen bei Arthrose beweisen. Wir stellen dir hier nur einen kleinen Ausschnitt vor.
In einer doppelblinden, randomisierten und Plazebo-kontrollierten Studie aus der renommierten Fachzeitschrift “Agro Food Industry Hi Tech” aus dem Jahr 2014 wurde gezeigt, dass die tägliche Einnahme von PEPTAN®-Kollagen bereits nach wenigen Monaten zu deutlich reduzierten Gelenkschmerzen führt.
Dabei wurden Arthrose-Patienten, die kontinuierlich stärkere Knie- und Gelenkschmerzen hatten in zwei Gruppen aufgeteilt.
Eine erhielt ein Placebo, die andere PEPTAN®-Kollagen. Die PEPTAN®-Gruppe berichtete nach 6 Monaten eine nahezu schmerzfreie Beweglichkeit der Gelenke und viel geringeres Schmerzempfinden. [1]
Eine weitere klinische Studie aus dem Jahr 2017 zeigte auf, dass PEPTAN®-Kollagen Arthrose rückgängig macht und anti-inflammatorisch wirkt, sodass nicht nur weniger Schmerz wahrgenommen wird, sondern auch neues Knorpel-Gewebe gebildet wird, das die Gelenk-Gesundheit nachhaltig verbessert. [2]
Eine weitere Studie aus dem Jahr 2023 zeigt wie hydrolisiertes Kollagenpulver Gelenkschmerzen reduziert [3]
Durchbruch der Forschung
Denn Wissenschaftler fanden heraus, dass normales Kollagen und sogar bereits die verkleinerten Kollagen-Peptide gar nicht optimal vom Körper aufgenommen werden. Sie sahen, dass normales Kollagen und auch die schon verkleinerten Kollagen-Peptide zu groß sind, um über den Magen optimal absorbiert zu werden.
So entfernten sie im Labor alle „unwichtigen“ Teile des Kollagenmoleküls und kreierten so ein kleines Fragment.
Dieses „PEPTAN®-Fragment“ wird vom Körper bis zu 6-mal besser als normale Peptide absorbiert.
Darüber hinaus enthält PEPTAN® den wichtigen Kollagentyp 1, 2 und sogar 3.
So konnten mit nur 8 Gramm des PEPTAN®-Kollagens in mehreren doppelt-blinden Placebo-Studien [1] noch bessere Ergebnisse nachgewiesen werden.
- In der größten und meist zitierten Studie war das Schmerzempfinden bis zu 36 % geringer als im Vergleich zur Placebogruppe.
- Die Steifheit der Gelenke um 44% geringer als im Vergleich zur Placebogruppe.
- Und die Funktionsfähigkeit um 17% besser als im Vergleich zur Placebogruppe.
Die Studien bewiesen eindeutig, dass PEPTAN®-Kollagen Gelenkschmerzen und -Steifheit spürbar reduzieren.